figurative vol. 2 Selbstbild



figurative Vol. 2 – Selbstbild
Verwandlung | Verhüllung | Verfremdung

Leitfaden und Programmpunkte

Teil Eins – 07. Februar | Ideenfindung

Wer bist Du? Erfinde ein Charakter – starte dabei bei Dir selbst.
Google Deinen Namen und erstell ein Portrait in textlicher/bildlicher Form anhand der gefundenen Daten und Angaben. Verwende dabei Deinen Vor-, Nach- oder Spitznamen. Achte besonders auf die Querverweise und Verlinkungen. Versuch über Adjektive Dein digitales Selbstbild im Internet zu umschreiben und definiere somit eine virtuell-abstrachierte Biographie!

Präsentation und Besprechung der Ergebnisse (Bild/Text) in gedruckter Form am 08. Februar | 12:00 Uhr

Teil Zwei – 08. bis 10. Februar | Ausarbeitung der Idee

Dein virtuelles Bild gilt als Grundlage der Figur.
Konstruiere eine Charakter der aus kollektiven Wünschen/Ängste und individuellen Traumen heraus entsteht und projiziere dieses Bild auf Dich selbst. Welche Rolle spiel dabei Kleidung, Körperhaltung, physische Merkmale…

Bewege Dich dabei zwischen Identität und Gesellschaft ¬– Stereotyp und Individuum – Realität und Phantasie!

Was wolltest Du schon immer sein? Welche Träume und Ängste hattest Du als Kind? Spielen der Pirat, die Prinzessin und das Monster im Schrank immer noch eine bedeutende Rolle? Blicke zurück oder bleibe im Jetzt und erfinde Dich neu. Versuche Welten zu schaffen. Experimentiere und spiele mit Form und Symbolik ohne jegliche Regeln zu beachten. Suche Inspirationen z.B. in Games, Science-Fiction Literatur, Popkultur, Horrorfilmen, Subkulturen, Erinnerungen…

1_
Definiere Elementen für die Komposition dieser Figur.
Lebensraum, Lebensform, kulturelle und soziale Referenzen…
2_
Definiere die physischen Veränderungen dieser Figur.
Attitüde, Haltung, Aussehen, Gestik, Verhalten, anatomische Beschaffenheit…
3_
Vermittle Deine Intention durch eine angebrachte Synthese dieser einzelnen Bestandteile und erweitere das Bild durch die Verwendung optischer Merkmale.
Kleidung, Materialien, Accessoires…

Präsentation und Besprechung der Zwischenergebnisse (Bild/Text) in gedruckter Form am 10. Februar | 16:00 Uhr

Teil Drei – 11. und 12. Februar | Umsetzung der Idee

Setze die entwickelte Figur in die Tat um. Um die perfekte Übersetzung der Idee zu finden sollen verschiedenen Materialien (Papier, Holz, Stoff…) experimentell erprobt werden. Nutze hierbei diverse technische Hilfsmittel.
Finale Präsentation und Besprechung der Ergebnisse am 12. Februar | 15:00 Uhr

Termine

Dienstag 08. Februar | 11:00 Uhr | Kleine Witsch Gasse (bei Bedarf)
Transmedialer Raum | Einführung in die Industrielle Nähmaschine

Das Buch – figurative Vol. 1 Material





figurative vol. 1 Material


Die Ausstellung in der Moltkerei Werkstatt „figurative vol. 1“ präsentieren die ideenreiche Ergebnisse der Seminare Character Design und Total Toy, die von Olivier Arcioli und Zilvinas Lilas, Professor für 3D-Animation, geleitet wurden. | Die präsentierten Arbeiten reflektieren das thematische Feld beider Seminare und befassen sich mit sozialen und „gender Codes“, urbildlichen narrativen Strukturen, fiktionalen und dokumentarischen Charakteren, Typen und Prototypen, anthropomorphen und nicht-anthropomorphen Figuren. Die Studenten setzten sich während der Seminare mit der Stilisierung und Entwicklung von Charakteren auseinander, indem sie das Kriterium der Reduktion wählten und komplexe literarische Vorlagen mit dem unmittelbar spürbaren Eindruck von Gestik und Zeichen übersetzten. Narrative Strukturen verdichten sich zu Ballungsräumen, in deren Herzen der „Casus Belli“ der Erzählung oder des Charakters liegt. Als reale Objekte zeigen diese Arbeiten die manuelle und konzeptionelle Auseinandersetzung mit der taktilen Formgebung. Durch das Experimentieren mit einer weiten Bandbreite von Materialien stellen die Studierenden die tastbare Oberfläche, als ein Hauptbestandteil der frühesten Erzählform, in den Vordergrund – die Erzählung der Berührung.

3. bis 12. Dezember | Moltkerei Werkstatt | Moltkestraße 8 | Köln | Eröffnung Donnerstag 3. Dezember 20:00 Uhr